Volle Kontrolle – auch ohne angemeldete Benutzer

Auto Shutdown Manager wird als Windows-Dienst betrieben. Dies hat einige Vorteile - vor allem steht die Funktionalität auch ohne angemeldete Benutzer auf Clients und Servern jederzeit zur Verfügung. Somit ist ein Betrieb auf Servern und Client-PCs auch dann möglich, wenn keine Benutzer angemeldet sind.

 So lassen sich beispielsweise abgemeldete Rechner herunterfahren, für Administrationszwecke wieder hochfahren oder einfach nur einige Server einmal pro Woche neu durchstarten.

 

Höchste Flexibilität
Eine weitere Besonderheit des Auto Shutdown Manager ist die hohe Betriebsflexibilität. Die Abschalt-Konfiguration lässt sich als "Kann", "Sollte" oder "Muss" definieren. 

Das Abschalten läßt sich abhängig vom Wochentag, Uhrzeit oder Datum machen.

Damit lassen sich einfach Zeiten definieren, in denen nicht abgeschaltet werden darf. In den übrigen Zeiten wiederum darf abgeschaltet werden, aber nur dann, wenn der Rechner nicht mehr produktiv ist, d.h. im Leerlauf läuft.

Shutdown, wakeup

Dieses Beispiel zeigt wie ein Tag konfiguriert werden könnte:

Rot: PC darf nicht abschalten

Grün: PC darf abschalten, wenn er nicht mehr produktiv ist

Hellblau: Server weckt den PC für Wartung

Dunkelblau: PC wird definitiv Abgeschaltet

 

Hier ein kurzes Beispiel, um dies zu verdeutlichen:
Angenommen die Büro-Kernzeiten sind zwischen 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr und die Mittagspause fällt zwischen 12:00 Uhr - 13:00 Uhr.

"Muss"
Aus dem Zeitplan würde sich ergeben, dass die Rechner zwischen 7:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie 13:00 Uhr - 17:00 Uhr dauernd laufen müssen. Dies lässt sich sehr einfach mittels der integrierten Zeitregeln "Dauerlauf Einschalten" und "Dauerlauf Ausschalten" erledigen - selbst abweichende Zeiten je Wochentag oder einmalige Ausnahmesituationen sind hiermit sehr einfach möglich.

"Kann"
Für die Mittagspausen, also zwischen 12:00 Uhr - 13:00 Uhr könnte die Leerlauferkennung entsprechend die Rechneraktivitäten überwachen - und nur dann, wenn die einzelnen Rechner tatsächlich nicht mehr genutzt werden, sie in einen definierbaren Schlafmodus versetzen - in diesem Fall idealerweise Standby. In der Praxis bedeutet das, dass unbenutzte Rechner in dieser Zeit abgeschaltet wären, während Rechner an denen gearbeitet wird ohne Unterbrechung weiter laufen würden. Die Reaktivierung der Rechner aus dem Standby erfolgt binnen weniger Sekunden.

"Sollte"
In den Abendstunden könnte eine Zeitregel versuchen, die Rechner "bewusst" um beispielsweise 17:10 Uhr abzuschalten. Falls Benutzer dann noch am Arbeiten sind, würden sie einen Hinweis über das gewünschte Abschalten sehen und könnten dies mit einem einfachen Klick ablehnen und die Arbeit fortsetzten. Sollten die Rechner nach getaner Arbeit anschließend nicht manuell abgeschaltet worden sein, würde die "Leerlaufanalyse" diese Rechner anschließend in einen definierten Abschalt-Modus versetzen - in diesem Fall sinnvollerweise Ruhezustand oder komplett aus. Geöffnete Dokumente würden dabei davor automatisch gespeichert werden.

Der primäre Unterschied zwischen "Kann" und "Soll" besteht also hauptsächlich darin, dass "Soll" zu einem bestimmten Zeitpunkt und unabhängig der aktuellen Rechnerbenutzung, z.B. um 17:10 Uhr ausgeführt wird - und der Benutzer interagieren muss, um dies zu verhindern.
Im Gegensatz dazu wird bei "Kann" die "Leerlaufanalyse" ab einer bestimmten Zeit aktiviert, die dann nicht genutzte Rechner nach Ablauf einer definierbaren Leerlaufzeit abschaltet. Auch hier läßt sich der Abschaltmodus je nach Tageszeit oder Wochentag beliebig definieren.

Netzwerk Modus
In Unternehmen - aber auch immer häufiger in vernetzten Haushalten - ist es essentiell wichtig, dass Rechner zuverlässig zu Kernarbeitszeiten verfügbar sind und auch außerhalb - wann auch immer benötigt - stabil laufen. Weiterhin hängen Systeme häufig voneinander ab.
Client-PCs können nicht sinnvoll ohne zugehörige Server betrieben werden, auf denen beispielsweise Datenbanken oder zentrale Applikationen ausgeführt werden. Es gibt auch immer mehr vernetze Haushalte die quasi zu Mikro-Rechenzentren mutieren und einen zentralen - meist - Multimedia- und BackupServer betreiben.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde der Auto Shutdown Manager mit einer Netzwerk-Erkennungs-Logik ausgestattet. Dies bedeutet einerseits, dass Client Rechner "ihren" Server jederzeit bei Bedarf automatisch wecken und am Laufen halten können.
Andererseits erkennen die Server aktive Clients und bleiben mindestens solange aktiv, bis der letzte Client abgeschaltet wurde. Auch Server untereinander können in eine Abschalt-Abhängigkeit versetzt werden - sodass beispielsweise kein Middle-Tier-Server abschaltet, solange ein anderer läuft.