IT Asset Management mit zentraler Inventarisierung und Asset Tracking

Die IT-Asset-Management-Funktion der Auto Shutdown Manager Management Console stellt Administratoren und IT-Verantwortlichen eine zentrale Übersicht der relevanten IT Assets bereit. Netzwerkbasierte Inventarisierung und zentrales Asset Tracking zeigen die erfassten Systeme und Komponenten in einer gemeinsamen Ansicht.

  • Zentrale Übersicht: Rufen Sie Informationen zu installierten Lizenzen, eingesetzten PC-Modellen, Treiberversionen, Update-Zeitpunkten und weiteren Merkmalen ab.
  • Automatische Aktualisierung: Asset-Daten werden auf den Clients erfasst und auf dem Server aktualisiert. Dadurch bleibt das Inventar ohne manuelle Einzelprüfung nachvollziehbar.
  • Effizientere Verwaltung: Zentrales Asset Tracking erleichtert die Analyse und reduziert den Aufwand für wiederkehrende Bestandsprüfungen.

Die automatische Erfassung reduziert manuelle Vor-Ort-Prüfungen von Software- und Patch-Versionen. Änderungen werden in die Asset-Übersichten übernommen und stehen dem IT-Team zentral zur Verfügung.

Die Funktion ist in Auto Shutdown Manager Version 5 enthalten. Bestehende Kunden benötigen dafür kein zusätzliches Lizenz-Upgrade.

 

Video-Tutorial: IT Asset Management



Sie können zwischen allen, physischen und virtuellen Assets wechseln.
Übersicht physischer und virtueller Assets in EnviProt Asset Management

Wenn Sie eine Asset-Kategorie auswählen, werden alle Clients mit diesem Asset aufgelistet.

 

Auch ein Drill-down in die Client-Details ist möglich. Bei Auswahl einer Kategorie, beispielsweise Microsoft Windows Server 2016, zeigt die Console alle Clients mit diesem installierten Betriebssystem:

PCs anhand des installierten Betriebssystems finden

 

Vollständige Reports

Vollständige Reports liefern detaillierte Informationen zur ausgewählten Asset-Kategorie. Der Report für Betriebssysteme zeigt beispielsweise die Anzahl installierter Lizenzen sowie die vorhandenen Builds und Versionen:

Vollständiger Asset Report zu Betriebssystemen, PC-Modellen, Druckern und Monitoren

 

Asset-Details einzelner Clients

Neben der Auswahl einer Asset-Kategorie können Sie einen einzelnen Client öffnen und alle verfügbaren Asset-Details dieses Systems anzeigen. Wechseln Sie dazu zur Client Overview, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Client und wählen Sie Client Assets:

 

Daraufhin öffnet sich ein Dialog mit allen verfügbaren Assets dieses Clients:

Hardwaredetails eines Clients im Asset Management

Im Tab Software können Sie nach Name, Version oder Hersteller suchen:

Softwaredetails eines Clients im Asset Management

Auch Komponenten wie Hotfixes lassen sich ermitteln. Zusätzlich können Sie alle Clients anzeigen, auf denen eine bestimmte Softwareversion oder ein wichtiger Hotfix fehlt:

Clients mit fehlender Softwareversion oder fehlendem Hotfix

 

 

Anzeige steuern

IT Asset Management kann für einzelne Policy Groups oder für alle Gruppen aktiviert und deaktiviert werden. Wechseln Sie dazu zu Groups and Settings -> Administration:

Asset Management in den Group Settings aktivieren

 

Unterstützte Assets

Die Reports enthalten derzeit Basisinformationen zu folgenden Assets:

• BIOS ($am.bios) einschließlich TPM-Chip
• Computermodelle ($am.pcmodel)
• Computertypen (Desktops, mobile Geräte, Server, Workstations usw.) ($am.pcmodel.Type)
• CPUs ($am.cpu)
• Festplatten ($am.nic)
• Installierte Software ($am.soft)
• Monitore ($am.monitor)
• Mainboards ($am.mb)
• Network Interface Controller ($am.nic)
• Betriebssysteme ($am.os)
• Drucker ($am.printer)
• Video Controller ($am.vc)

 

Weitere Funktionen

Clients lassen sich über benutzerdefinierte Asset-Parameter suchen.

Um beispielsweise alle Netzwerktreiber zu finden, die älter als zehn Jahre sind, beginnen Sie den Suchfilter mit $am. für IT Asset Management. Danach folgen die Asset-Kategorie, beispielsweise NIC für Network Interface Controller, und das gewünschte Detail, beispielsweise „DriverDate“:

PCs mit veralteten Treibern über Asset Management finden

 

Beispiel Windows 11 TPM:
Ermitteln Sie alle Clients, die die erforderliche Unterstützung für TPM (Trusted Platform Module) bereitstellen.
Wechseln Sie zur „Client Overview“ und geben Sie folgenden Filter ein: $am.bios.TPM_Exists = yes oder $am.bios.TPM_specVersion = [2-9]*
Daraufhin werden alle Clients mit TPM-Unterstützung angezeigt. Mit $am.bios.TPM_Exists = no werden alle Clients ohne TPM-Unterstützung aufgelistet.
In den Client Asset Details finden Sie weitere Angaben, etwa ob TPM aktiviert ist, welche TPM-Version vorliegt und welche TPM-Spezifikation unterstützt wird.

 

Voraussetzungen:

Eine installierte MS-SQL-Datenbank ist erforderlich. Wir empfehlen MS SQL 2012 (Express) oder neuer. Eine
Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Auto Shutdown Manager Handbuch.

Auto Shutdown Manager Version 5.7.3.24 oder neuer muss auf den Clients und dem Server installiert sein.